Stachelwarzen – lästige Verhornungen, einfach zu behandeln

Stachelwarzen

Stachelwarzen werden auch vulgäre Warzen (Verrucae vulgares) genannt. Sie werden durch Schmierinfektion übertragen und entstehen durch den humanen Papillom-Virus (HPV). Es wachsen kleine Verhornungen, die sich in den meisten Fällen mit der Zeit von selbst zurückbilden. Diese Warzenart tritt bei Personen jedes Alters auf. Sie ist ungefährlich, kann aber weiter übertragen werden.

Merkmale und Vorkommen der Stachelwarzen

Vulgäre Warzen treten besonders häufig an den Händen und Fingern auf. Seltener sind sie auch an den Füßen zu finden. Es handelt sich dabei um maximal 5 Millimeter große, verhornte Erhebungen, die keine Schmerzen verursachen. Im Laufe ihrer Entwicklung nehmen sie meist eine gräuliche Farbe an. Im ersten Entwicklungsstadium ist oftmals nur ein kleiner Punkt erkennbar. Im weiteren Verlauf wird dieser etwas größer und kann weitere Stachelwarzen rundherum ausbilden. Dabei wird von Mutterwarze und Tochterwarzen gesprochen. Die Knötchen sind nicht schmerzhaft.

Behandlungsmöglichkeiten der vulgären Warzen

Die einfachste und effektivste Behandlung der Stachelwarze ist die Vereisung. Dazu gibt es verschiedene Medikamente in der Apotheke, die auf einfache Weise selbst auf die betroffene Stelle geträufelt werden. Nach einiger Zeit sterben die oberen Hautschichten ab und lassen sich mühelos entfernen. Diese Behandlungsmethode ist nur für oberflächliche Stachelwarzen geeignet. Handelt es sich um tiefliegende Warzen, erfolgt die Behandlung durch den Hautarzt. Er entscheidet, ob eine Verätzung oder ein Abschleifen in Frage kommen. Gegen diese sehr bekannten Warzen gibt es verschiedene Hausmittel mit mehr oder weniger hoher Erfolgsquote. Eine einfache Maßnahme kann aber die Selbstheilung unterstützen: Wer sein Immunsystem stärkt, hat die besten Chancen, die Stachelwarzen ohne Medikamente zu verlieren.

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