Thuja gegen Warzen

Die Thuja bzw. Thuja occidentalis – oder auch Lebensbaum genannt – zählt zu den Zypressengewächsen und kommt aus Nordamerika, ist aber auch in Europa weit verbreitet, wo man sie sehr gerne in Parkanlagen pflanzt. Der Baum hat einen pyramidenförmigen, schlanken Wuchs, ist immergrün und frostunempfindlich. Der Duft der Thuja ist relativ stark und erinnert an Kampfer, was auf die im Baum enthaltenen ätherischen Öle zurückzuführen ist. Die Öle sind in allen Teilen der Pflanze in unterschiedlichster Konzentration zu finden, am höchsten ist der Gehalt allerdings im Frühjahr, sodass man das homöopathische Mittel Thuja occidentalis auch zu dieser Zeit herstellt. Dafür werden die Zweige des Baumes gesammelt und zu einem Brei verarbeitet. Anschließend versetzt man ihn mit Alkohol und potenziert ihn.

Bei Berührung können die ätherischen Öle auch Hautreizungen hervorrufen, außerdem enthält der Baum das sogenannte Thujon, das beim Verschlucken zu Halluzinationen, Brechreiz und Schwindel führen kann. Daher wird der Pflanzensaft bei der Herstellung von homöopathischen Mitteln auch stark verdünnt, damit keine Vergiftungserscheinungen auftreten.

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Einsatz von Thuja occidentalis

Die Thuja gehört zu den großen homöpathischen Mitteln, die häufig auch Vielkönner (Polycreste) genannt werden. Thuja occidentalis wird nach einer ausführlichen Anamnese verabreicht, es gibt aber auch Einsatzbereiche, bei denen eine Selbstbehandlung ohne Anamnese möglich ist. Dazu zählen die Behandlung von Warzen sowie eine Einnahme von Thuja bei Problemen, die nach einer Impfung auftauchen können. Auch an der Pflanzensignatur kann man an den knotigen Auswüchsen sowie an den Früchten erkennen, dass die Heilpflanze ein warzenartiges Wesen hat, mit der überschießende und schwammige Gewebsneubildungen behandelt werden können.

Warzenbehandlung mit Thuja occidentalis

Thuja occidentalis kann in Form von Globuli, Tabletten oder Tropfen eingesetzt werden. Außerdem ist das Mittel auch als Salbe, als Essenz bzw. als homöopathische Urtinktur erhältlich. Vor allem, wenn man mit Thuja Warzen behandeln möchte, sollte man auf eine flüssige Anwendung zurückgreifen. Das Mittel trägt man am besten leicht verdünnt auf, dadurch wird es milder und die Haut wird weniger belastet. Nach dem Auftragen sollte die Stelle mit einem Verband oder einem Pflaster abgedeckt werden. Die Substanzen, die in der Thuja-Tinktur enthalten sind, führen dazu, dass die Warze schrumpft. Je nachdem wie groß oder wie alt die Warze ist, kann diese bereits nach kurzer Zeit verschwunden sein. Die Tinktur eignet sich auch zur Therapie von Feigwarzen im Genitalbereich, da mithilfe des Mittels eine punktgenaue Behandlung möglich ist. Auch diese Warzen können mehrmals pro Tag mit der Tinktur, die man mit Olivenöl mischen kann, behandelt werden.

Darüber hinaus ist es möglich, bei einer Warzenbehandlung eine äußerliche Anwendung (z.B. in Form einer Urtinktur) mit der Einnahme von Globuli (Thuja-D12- bzw. Thuja-D6-Globuli) zu kombinieren. Zu Beginn ist es allerdings empfehlenswert, nur eine dieser Formen zu probieren, falls diese nicht helfen sollte, kann der oder die Betroffene dann zur Kombination greifen. Eine Therapie von Warzen mit Thuja ist eine sehr schonende Behandlungsform, deren Wirksamkeit durch zahlreiche Erfahrungsberichte auch belegt werden kann.

Thuja für Kinder und Babys

Kinder und Babys sollten die Thuja-Urtinktur bzw. die Thuja-Globuli nicht über längere Zeit verabreicht bekommen, da sich die Symptome dadurch verschlimmern könnten. Für die Selbstbehandlung von Kleinkindern eignen sich vorwiegend zwei Bereiche: So können Warzen bei Kindern mit Thuja-D12-Globuli behandelt werden, vor allem dann, wenn die Warzen eine blumenkohlartige Form haben bzw. wenn sie jucken und schmerzen. Außerdem kann man die Thuja-Urtinktur auf die Warzen auftragen. Dabei sollte man beobachten, ob eventuell Hautirritationen auftauchen. In der Stillzeit bzw. in der Schwangerschaft sollte Thuja occidentalis nicht angewendet werden, außerdem ist eine Thuja-Behandlung nicht geeignet für Personen, die auf den Wirkstoff Thujon überempfindlich reagieren. Außerdem sollte die Tinktur nicht auf das Gesicht, auf Schleimhäute bzw. offene Wunden aufgetragen werden. Achten Sie außerdem darauf, dass das Mittel nicht in die Augen gelangt

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