Dellwarzen – übertragbarer Hautausschlag

Dellwarzen

Trotz des scheinbar eindeutigen Namens zählen Dellwarzen eigentlich nicht zu den Warzen. Sie werden durch den Molluscum-Contaciosum-Virus verursacht, der zur Familie der Pockenviren zählt und den deutlich sichtbaren Hautausschlag verursacht. Der Ausschlag sieht anfangs flach, rötlich bis rosa aus, verändert sich aber dann. Es entstehen 3 bis 6 Millimeter große Beulen, die mit einer hellen Flüssigkeit gefüllt sind. Später lassen sie sich ganz einfach ausdrücken.

Auftreten von Dellwarzen

Dellwarzen treten vor allem im Kindes- und Jugendalter auf. Es gibt keinerlei regionale Begrenzung für deren Vorkommen. Sie zählen zu den häufigsten Hautkrankheiten weltweit. Dabei ist zu beobachten, dass Jungen häufiger mit Dellwarzen infiziert werden als Mädchen. Die Inkubationszeit liegt bei 2 bis 7 Wochen.

Übertragung von Dellwarzen

Die Häufigkeit des Auftretens von Dellwarzen ist leicht erklärt, denn sie lassen sich einfach durch Körperkontakt übertragen. Selbst die gemeinsame Benutzung von Handtüchern kann zu einer Infektion führen. Deshalb werden die Dellwarzen auch häufig als Schwimmbadwarzen bezeichnet. Ist das Immunsystem geschwächt, erhöht sich die Anfälligkeit für eine Infektion.

Dellwarzen vorbeugen und behandeln

Der wichtigste Punkt zur Vorbeugung ist die Körperhygiene. Wer besonders auf die Hygiene achtet, reduziert das Risiko einer Infektion deutlich. Sollte es doch zu einer Infektion kommen, ist es in den meisten Fällen nicht nötig, die Dellwarzen zu behandeln. Sie verschwinden nach einiger Zeit meist von selbst. Die Dellwarzen, auch Molluskeln genannt, können sich sehr schnell entzünden. Ist dies der Fall, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Dieser wird dann ein geeignetes Warzen-Mittel empfehlen. Auf diese Weise lässt sich die Ansteckungsgefahr für andere Personen aus dem Umfeld einschränken.

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