Dornwarzen – schmerzhaft und hartnäckig

Dornwarzen

Dornwarzen werden auch als Plantarwarzen oder Fußwarzen bezeichnet, da diese ausschließlich an den Fußsohlen vorkommen. Durch den ständigen Druck beim Gehen entstehen keine Wucherungen nach außen, sondern dornartig nach innen. Schlimmstenfalls ist die innere Wucherung, der Dorn, so stark, dass bei jeder Bewegung Schmerzen auftreten, weil der Dorn bis auf die Knochenhaut trifft. Dornwarzen treten im Fersenbereich oder vorn unter den Zehen auf. Diese ungünstigen Positionen sind der Grund, weshalb diese Warze als schmerzhafteste Warzenart bezeichnet werden.

Ursachen und Entstehung der Dornwarzen

Die Infektion mit dem humanen Papillomvirus führt zur Bildung dieser Fußwarzen. Die Viren fühlen sich in warm-feuchter Umgebung am wohlsten und „überleben“ dort bis zu ein paar Wochen, auch ohne eine Infektion hervorzurufen. Ein quasi ideales Klima finden die Viren beispielsweise in feuchten Sportschuhen und öffentlichen Schwimmbädern oder Duschkabinen. Kommt es zur Infektion, ist anfangs nur ein kleiner schwarzer Punkt sichtbar. Dieser verändert sich dann aber und wird größer und nimmt eine braune oder gräuliche Farbe an. Es entsteht eine Hornhaut, doch darunter wächst der Dorn nach innen. Dornwarzen können auch in Gruppen auftreten und sollten schnellstmöglich behandelt werden.

Behandlung der Dornwarzen

Um starken Schmerzen vorzubeugen, sollte zeitnah mit der Behandlung begonnen werden. Es ist üblich, die Dornwarzen zu vereisen oder mit einem Salicylsäure-haltigen Mittel zu verätzen. Beide Praktiken können selbst durchgeführt werden. Da Dornwarzen sehr hartnäckig sind, kann die Entfernung auf diese Weise durchaus mehrere Wochen in Anspruch nehmen. In seltenen Fällen werden die Fußwarzen durch einen Arzt operativ entfernt. Der Heilungsverlauf dauert aber auch dann lange, da die tiefe Wunde erst vollständig verheilen muss, um keine Beeinträchtigungen mehr zu verursachen.

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