Diagnose von Warzen

Diagnose von Warzen
Bildquelle: damiangretka / Shutterstock.com

Warzen sind durch ihr äußeres Erscheinungsbild in den meisten Fällen sehr gut per Selbstdiagnose erkennbar. Allerdings werden sie oftmals nicht sofort bemerkt, da sie keine Beschwerden verursachen. Treten sie an versteckten Körperstellen auf, bleiben sie häufig lange unentdeckt. Viele Warzenarten bringen so eindeutige Merkmale mit, dass sie sofort selbst identifiziert werden können. In den Fällen ist der Arztbesuch oft gar nicht notwendig. Erst wenn die angewandten Methoden zur Heilung der Warzen versagen, ist die Konsultation eines Mediziners unausweichlich.

Diese Warzenarten können gefährlich sein

Es gibt aber auch Warzenarten, die eine gewisse Gefahr mitbringen, die unmöglich selbst erkannt werden kann. Ein Arztbesuch ist unbedingt notwendig, wenn der Verdacht auf Feigwarzen besteht. Diese sind gefährlich, weil sie Gebärmutterhalskrebs bei Frauen oder Peniskrebs bei Männern auslösen können. Sie müssen auf jeden Fall behandelt und genau untersucht werden!

Auch beim Auftreten von Alterswarzen sollte ein Arzt aufgesucht werden. Diese könnten mit einem Melanom verwechselt werden, das der schwarze Hautkrebs mitbringt. Aus diesem Grunde sollten auch Alterswarzen gründlich vom Hautarzt untersucht werden. Hier ist eine Selbstdiagnose unmöglich.

Selbstdiagnose und Selbstheilung

Die meisten Warzenarten sind jedoch harmlos und verursachen auch keinerlei Beschwerden. Sie sind gut zu erkennen und können aufgrund ihrer Position am Körper in den meisten Fällen auch problemlos einer Gruppe zugeordnet werden. Ebenso einfach ist dann auch die Behandlung. Oft reichen Warzenmittel aus der Apotheke aus, um die lästigen Hautwucherungen wieder verschwinden zu lassen. Auch Hausmittel können zum Teil beachtliche Erfolge vorweisen. Viele Warzen sind nach einiger Zeit von selbst wieder weg. Sie werden durch ein intaktes Immunsystem vom Körper bekämpft und damit selbst geheilt.

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