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Warzenbehandlung mit Infrarotbestrahlung (WIRA)

Warzen entstehen durch eine Ansteckung mit Viren. Zur Infektion führt der direkte Kontakt mit den Erregern –  zum Beispiel bei einem Schwimmbad- oder Sauna-Besuch. Das so genannte humane Papillomvirus (HPV) verursacht normalerweise gutartige Wucherungen. Doch obwohl die meisten Warzen ungefährlich sind, ist eine Behandlung schon deshalb sinnvoll, um einer weiteren Ausbreitung des Virus vorzubeugen und sich und andere Menschen vor einer Ansteckung zu schützen.
 
Leider sind Warzen oftmals sehr hartnäckig. Trotz des heutzutage breiten Therapiespektrums verläuft die Behandlung nicht selten unbefriedigend, wenn die kleinen Plagegeister nach kurzer Zeit erneut auftreten oder später hässliche Narben zurückbleiben.

Eine neuartige Therapiemethode, die weitgehend schmerzfrei verläuft, sehr wirksam ist und keine Narben verursacht, ist die Behandlung mit wassergefiltertem Infrarot-A-Licht, kurz WIRA. Mit WIRA sind ganz bestimmte Anteile des  Infrarotlichts gemeint, die eine besonders hohe Tiefenwirkung haben.

Vor der WIRA-Behandlung werden die Warzen mit hornhautlösenden Pflastern aufgeweicht und die oberflächlichen Hornanteile vorsichtig abgetragen. Durch die anschließende Bestrahlung kommt es zu einer tiefen Durchwärmung der Warzenumgebung. Auf diese Weise wird die Durchblutung verbessert und die Immunabwehr lokal gesteigert. Durch diese Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Körpers wird ein Abheilen der Warze erzielt.

Eine WIRA-Bestrahlung dauert zwischen 20 und 30 Minuten und sollte in der Regel mehrmals wiederholt werden. Für einen guten Erfolg sind meist zehn bis 15 Sitzungen im Abstand von jeweils zwei bis drei Tagen notwendig.

Die gute Wirksamkeit der WIRA-Therapie wurde bereits in zahlreichen Studien nachgewiesen. Das schmerzfreie Verfahren eignet sich insbesondere auch für eine Warzentherapie bei Kindern.

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