Warzen – was wirklich hilft
Warzen sind harmlos, aber lästig. Bei Menschen mit einem geschwächten Immunsystem können sich die kleinen Plagegeister rasch ausbreiten und insbesondere an den Füßen hartnäckig halten. Doch es gibt Hilfe. Während Warzen früher vom Hautarzt operativ entfernt wurden, setzt die moderne Medizin auf nicht-invasive Lösungen.
Ein bewährtes Verfahren ist die Behandlung mit Warzentinkturen oder -stiften. Die Präparate enthalten Wirkstoffe wie Salicylsäure oder Silbernitrat. Diese sind in der Lage, die obere Hornschicht zu lösen und die Warze darunter auszutrocknen. Bei regelmäßiger Anwendung gehören Warzen innerhalb weniger Wochen der Vergangenheit an. Allerdings sollten die Patienten beim Auftragen Vorsicht walten lassen. Gerät die Tinktur auf gesunde Bereiche der Haut, werden diese ebenso wie das kranke Gewebe angegriffen. Schmerzhafte Entzündungen können die Folge sein.
Die beliebteste und komfortabelste Methode zur Entfernung einer Warze ist die Vereisung. Dabei kommt flüssiger Stickstoff zum Einsatz, der die Warze mit einer Temperatur von rund minus 196 Grad abtötet. Alternativ wird ein Flüssiggasgemisch verwendet, das eine Kälte von bis zu minus 50 Grad entwickelt. Warzenvereisungsmittel sind frei verkäuflich. Wer sich selbst therapieren möchte, erwirbt ein entsprechendes Präparat in der Apotheke. Bei Menschen mit schlechter Wundheilung wie beispielsweise Diabetikern sollte lieber ein Hautarzt die Behandlung durchführen. Nach der Vereisung fällt die Warze nach etwa zehn Tagen von selbst ab. Häufig sind aber mehrere Anwendungen notwendig, bis sich der Erfolg einstellt. Wichtig ist es, in der Zeit der Behandlung nicht an den Warzen zu kratzen. Denn Warzen werden durch Viren ausgelöst, die leicht übertragen werden können. Nach der Verwendung von Warzentherapeutika gilt daher stets: Die Hände gründlich
