Der Krankheitsverlauf für Warzen im Überblick

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Ursachen für die Entstehung von Warzen

Warzenviren lauern quasi überall. Sie lieben feucht-warmes Klima und sind deshalb vor allem in Badezimmern, öffentlichen Schwimmbädern oder Saunen zu finden. Die meisten von ihnen werden per Kontakt- oder Schmierinfektion übertragen und brechen dann irgendwann im infizierten Körper aus. Auch der Kontakt mit einer infizierten Person kann zur Entstehung von Warzen führen. Kleine Hautschuppen werden oft unbemerkt übertragen und führen die Infektion herbei.

Geschwächtes Immunsystem

Wer kein intaktes Immunsystem vorweisen kann, ist anfälliger für Virusinfektionen. Dies gilt nicht nur für Erkältungskrankheiten sondern auch für die Warzeninfektion. Ein geschwächtes Immunsystem sollte schnellstmöglich durch entsprechende Maßnahmen gestärkt werden, um die körpereigenen Abwehrkräfte wieder zu mobilisieren. Dabei spielen gesunde und ausgewogene Ernährung, viel Bewegung, Verzicht auf Nikotin und Alkohol eine wichtige Rolle.

Risikogruppen: Diese Menschen sind besonders anfällig für Warzeninfektionen

Auch für die Infektion mit dem humanen Papillom-Virus, der für die Entstehung von Warzen verantwortlich ist, gibt es bestimmte Risikogruppen. Kinder und Jugendliche sind anfälliger für Warzen als ältere Menschen. Wer an Neurodermitis oder anderen Hautkrankheiten leidet, zählt ebenfalls zu den Risikogruppen, die besonders häufig unter Warzeninfektionen zu leiden haben. Menschen, deren Hände und Füße schlecht durchblutet werden neigen ebenfalls zur Anfälligkeit für Warzeninfektionen. Wer rissige und schuppige Haut hat oder häufig an Händen und Füßen schwitzt, gehört auch zu den Risikogruppen.

Einnahme von Medikamenten und andere Infektionen als Ursachen

Frauen, die die Anti-Baby-Pille einnehmen und Raucher sind ebenfalls mit einem erhöhten Risiko, an Warzen zu erkranken, behaftet. Jede Infektion im Genitalbereich steigert das Risiko, eine Feigwarzeninfektion zu bekommen. Deshalb sollten diese sofort vom Arzt untersucht und behandelt werden.

Infektion mit Warzenerregern

Eine Warzenerkrankung entsteht in den meisten Fällen durch die sogenannte Kontakt- oder Schmierinfektion. Dabei handelt es sich um die Übertragung eines viralen Erregers, der für die Entstehung von gutartigen Hautwucherungen verantwortlich ist. Diese Übertragung kann durch infizierte Personen oder durch das Aufgreifen vorhandener Viren zum Beispiel in Nassbereichen erfolgen.

Von der Infektion bis zur Erkrankung

Zwischen Infektion mit dem viralen Erreger und dem tatsächlichen Ausbruch der Erkrankung liegt die Inkubationszeit. Diese variiert von Krankheit zu Krankheit und beträgt bei Warzenerkrankungen etwa 6 Wochen bis 20 Monate. Diese große Spanne zeigt deutlich, dass nicht jede Infektion zwangsläufig auch zu einer Erkrankung führen muss. Das eigene Immunsystem ist durchaus in der Lage, die Erreger zu bekämpfen, noch bevor die Krankheit ausbricht. Das bedeutet, dass nicht jeder Kontakt mit den HPV-Viren gleich zu einer Warzenerkrankung werden muss.

Ungünstige Voraussetzungen

Jeder Mensch kommt beinahe täglich mit den Erregern zusammen. Trotzdem erkrankt nur ein geringer Teil. Vor allem in Nassbereichen wie Bädern, öffentlichen Schwimmbädern und Saunen treffen wir immer wieder auf die Warzenerreger. Wer eine trockene, leicht rissige Haut hat oder kein intaktes Immunsystem vorweisen kann, läuft Gefahr, eine Warzenerkrankung zu bekommen. Die Infektion wird von derartigen Voraussetzungen stark beeinflusst. Durch Verletzungen der Haut oder Hautkrankheiten wie Neurodermitis gelingt es den Viren, auf einfache Weise in die Hautzellen einzudringen und sich dort in Ruhe zu vermehren.

Gesunde Lebensweise und Hygiene

Die Warzenerreger bevorzugen eine feucht-warme Umgebung. Dort überleben sie viele Wochen lang, ohne dass sie eine Wirtszelle benötigen. Deshalb ist die Hygiene in den Nassbereichen von besonderer Bedeutung. Grundsätzlich sollten in öffentlichen Bädern oder Saunen immer Badelatschen getragen werden. Außerdem kann eine gesunde Lebensweise das Immunsystem sehr positiv beeinflussen.

Auswirkungen bei Warzeninfektion

Jede Warzenerkrankung ist eine besondere Belastung für den Betroffenen. Dabei spielen körperliche Beschwerden eher eine untergeordnete Rolle. Die Psyche der Erkrankten muss während des gesamten Krankheitsverlaufs starken Anspannungen standhalten. Die Ursachen dafür können sehr vielfältig sein. Ausschlaggebend sind hier die Warzenart, deren Position, das Aussehen, die Behandlungsmöglichkeiten und die Dauer der Therapie.

Schwerpunkt Haut

In der heutigen Gesellschaft spielt die Ästhetik eine wichtige Rolle. In Werbesendungen steht eine schöne Haut häufig im Mittelpunkt. Warzenerkrankungen zählen zu den Hautkrankheiten und sorgen oftmals dafür, dass das eigene Selbstwertgefühl der Betroffenen rapide sinkt. Die Psyche leidet unter der Hautveränderung, die dem Sinnbild von Ästhetik nicht mehr entspricht. Auffällige Positionen im Gesicht oder an den Händen provozieren unangenehme Blicke und lassen Selbstzweifel aufkommen. Ein großes Problem ist die oft sehr langwierige Behandlung der Warzen, die die Geduld der Betroffenen stark strapaziert.

Aus rein ästhetischen Gründen werden bei besonders großen psychischen Auswirkungen auch chirurgische Behandlungsmethoden in Betracht gezogen, die unter anderen Umständen vielleicht nicht nötig gewesen wären.

Körperliche Folgen aufgrund allergischer Reaktionen

Als wäre die Warzenerkrankung noch nicht schlimm genug, besteht auch die Möglichkeit, allergisch auf die gewählte Behandlungsmethode zu reagieren. Dies kann zu sichtbaren Hautirritationen, zu Juckreiz oder Brennen auf der Haut führen. Diese Auswirkungen beeinflussen das seelische Wohlbefinden des Patienten ebenfalls. Handelt es sich bei der Warzenart um eine schmerzhafte, wie zum Beispiel Dornwarzen, ist die Warze jederzeit spürbar. Da der Heilungsprozess ebenfalls viel Geduld erfordert, kann auch dies Auswirkungen auf das gesamte Wohlbefinden des Betroffenen haben. Warzeninfektionen sind in der Regel eher harmlos, können aber zu einer echten Belastung werden. Vorbeugende Maßnahmen können eine erneute Infektion verhindern.

Typische Beschwerden bei Warzen

Ein allgemeingültiges Krankheitsbild für alle Warzenarten festzulegen ist unmöglich. Dazu gibt es zu viele verschiedene Warzentypen, die unterschiedliche Symptome zeigen und nicht immer Beschwerden hervorrufen. Es gibt zahlreiche Warzenarten, die einfach nur ein ästhetisches Problem darstellen, aber keinerlei körperliche Beschwerden hervorrufen.

Körperliche Beschwerden

Wer sich mit Warzen infiziert hat, bemerkt diese oftmals erst nach längerer Zeit, weil deren Krankheitsverlauf äußerst unauffällig und beschwerdefrei ist. Ist die Position der Warzen eher versteckt, besteht auch keine Gefahr einer unabsichtlichen Verletzung, die sehr schmerzhaft sein könnte.

Es gibt Warzenarten, die während ihres Wachstums starke Schmerzen verursachen können. Am Beispiel der Dornwarzen wird dies sehr deutlich. Diese befinden sich unterhalb der Fußsohlen und werden ständig stark belastet. Der permanente Druck beim Laufen und die enge Umgebung der Schuhe führen dazu, dass die Warze tief nach innen wächst und schlimmstenfalls sogar die Knochenhaut reizt. So entstehen Schmerzen, die sehr belastend sein können.

Andere Warzenarten jucken oder nässen sogar, was besonders unangenehm ist. Eine ärztliche Behandlung ist in diesem Fall dringend notwendig.

Psychische Beschwerden

In vielen Fällen sind die psychischen Beschwerden bei einer Warzenerkrankung weitaus größer als die physischen Beschwerden. Diese sind nicht zu unterschätzen, denn sie können sogar psychische Erkrankungen hervorrufen. Schuld daran sind Warzenarten, die an auffälligen Stellen wachsen und ein ebenso auffälliges Äußeres besitzen. Rein ästhetische Gründe sind in diesen Fällen durchaus nachvollziehbar und machen eine medizinische Behandlung zwingend erforderlich. Auch wenn die Betroffenen keine körperlichen Schmerzen erleiden, sind die seelischen Qualen oftmals noch wesentlich größer.

Diagnose von Warzen

Warzen sind durch ihr äußeres Erscheinungsbild in den meisten Fällen sehr gut per Selbstdiagnose erkennbar. Allerdings werden sie oftmals nicht sofort bemerkt, da sie keine Beschwerden verursachen. Treten sie an versteckten Körperstellen auf, bleiben sie häufig lange unentdeckt. Viele Warzenarten bringen so eindeutige Merkmale mit, dass sie sofort selbst identifiziert werden können. In den Fällen ist der Arztbesuch oft gar nicht notwendig. Erst wenn die angewandten Methoden zur Heilung der Warzen versagen, ist die Konsultation eines Mediziners unausweichlich.

Diese Warzenarten können gefährlich sein

Es gibt aber auch Warzenarten, die eine gewisse Gefahr mitbringen, die unmöglich selbst erkannt werden kann. Ein Arztbesuch ist unbedingt notwendig, wenn der Verdacht auf Feigwarzen besteht. Diese sind gefährlich, weil sie Gebärmutterhalskrebs bei Frauen oder Peniskrebs bei Männern auslösen können. Sie müssen auf jeden Fall behandelt und genau untersucht werden!

Auch beim Auftreten von Alterswarzen sollte ein Arzt aufgesucht werden. Diese könnten mit einem Melanom verwechselt werden, das der schwarze Hautkrebs mitbringt. Aus diesem Grunde sollten auch Alterswarzen gründlich vom Hautarzt untersucht werden. Hier ist eine Selbstdiagnose unmöglich.

Selbstdiagnose und Selbstheilung

Die meisten Warzenarten sind jedoch harmlos und verursachen auch keinerlei Beschwerden. Sie sind gut zu erkennen und können aufgrund ihrer Position am Körper in den meisten Fällen auch problemlos einer Gruppe zugeordnet werden. Ebenso einfach ist dann auch die Behandlung. Oft reichen Warzenmittel aus der Apotheke aus, um die lästigen Hautwucherungen wieder verschwinden zu lassen. Auch Hausmittel können zum Teil beachtliche Erfolge vorweisen. Viele Warzen sind nach einiger Zeit von selbst wieder weg. Sie werden durch ein intaktes Immunsystem vom Körper bekämpft und damit selbst geheilt.

Komplikationen bei Warzen

Glücklicherweise sind Warzenerkrankungen in den meisten Fällen als harmlos einzuordnen. Deshalb sind auch sehr selten Komplikationen zu befürchten. Wer sich an die konkreten Vorgaben bei der gewählten Behandlungsmethode hält, verhindert komplizierte Folgen. Warzen verschwinden in vielen Fällen sogar durch Selbstheilung, das heißt, dass der eigene Körper seine Abwehrkräfte nutzt, um die Infektion zu bekämpfen. Manchmal sind Warzenerkrankungen so unauffällig, dass sie nicht einmal bemerkt werden.

Seltene Komplikationen durch Neu- oder Wundinfektion

In seltenen Fällen ist es möglich, dass nach der operativen Entfernung eine Entzündung auftritt. Dies kann verhindert durch einfache Vorsichtsmaßnahmen verhindert werden. Die Wunde sollte täglich frisch versorgt, aber nicht berührt werden. Weitere Maßnahmen werden ausschließlich durch den behandelnden Arzt durchgeführt. Es kann außerdem vorkommen, dass Warzen wiederkommen. Nachdem sie erfolgreich entfernt, dem Virus aber nicht entgegengewirkt wurde, besteht die Gefahr einer erneuten Warzeninfektion.

Allergische Reaktionen als Komplikationen bei der Warzenbehandlung

Wer selbst auf diverse Dinge allergisch reagiert und eventuell auch eine Unverträglichkeit bestimmten Medikamenten gegenüber hat, sollte auf keinen Fall eine Selbstbehandlung der Warzen vornehmen. In diesem Fällen ist ein Arztbesuch dringend notwendig. Nur so lassen sich schlimme allergische Reaktionen auf verschiedene Warzenmittel verhindern.

Komplikationen während der Schwangerschaft

Entzündungen im Genitalbereich steigern das Risiko, an Feigwarzen zu erkranken. Schwangere Frauen, die eine derartige Erkrankung erleiden, sollten sich sofort in ärztliche Behandlung begeben. Die Krankheit kann während der Geburt auf das Baby übertragen werden, da es sich um eine Virusinfektion handelt. In sehr seltenen Fällen verschließt sich der Geburtskanal, sodass ein Kaiserschnitt unausweichlich ist. Wichtig ist die Konsultation eines Arztes, der die notwendige Behandlung einleitet und über Risiken und Gefahren aufklärt.

Prognosen zum Heilungsverlauf bei Warzen

Die Prognosen bei einer Warzenerkrankung sind sehr positiv. Die meisten Warzen sind sehr gut behandelbar. Oft reichen einfache Hausmittel aus, um die gutartigen Hautwucherungen wieder loszuwerden. In vielen Fällen reicht das intakte Immunsystem aus, um die Warzen wieder verschwinden zu lassen. Sie gehen ebenso schnell wie sie gekommen sind.

Prognosen bei Behandlung mit aggressiven Medikamenten

Manche Warzenarten erweisen sich als besonders hartnäckig und müssen mit sehr aggressiven Mitteln bekämpft werden. Häufig ist die Behandlungsdauer sehr lang, und ein gewisses Restrisiko einer Neuinfektion bleibt bestehen. In manchen Fällen bleiben Narben zurück. Dies ist manchmal nach einer operativen Entfernung oder nach Verätzung der Fall.

Heilungschancen

Um eine vollständige Heilung herbeizuführen, muss den Ursachen auf den Grund gegangen werden. Die meisten Warzeninfektionen werden durch einen Virus hervorgerufen, der zusätzlich zur Warzenbehandlung auch bekämpft werden muss. Nur so ist es möglich, Neuinfektionen zu verhindern.

Prognose bei gefährlichen Warzeninfektionen

Feigwarzen zählen zu den gefährlichen Warzenarten, die eine ärztliche Behandlung zwingend erforderlich machen. Sie können Gebärmutterhalskrebs verursachen und sollten gründlich untersucht werden. Eine vollständige Heilung dieser Warzenerkrankung ist durch verschiedene Methoden möglich. Auch Alterswarzen sollten untersucht werden. Sie sind leicht mit dem Melanom des schwarzen Hautkrebses zu verwechseln. Handelt es sich tatsächlich um reine Alterswarzen, sind diese völlig harmlos und ungefährlich. Eine Behandlung wird in den meisten Fällen gar nicht vorgenommen, weil diese vorwiegend in fortgeschrittenem Alter auftreten und keine Beschwerden verursachen. Wer mit einfachen Maßnahmen vorbeugt, kann zukünftigen Warzenerkrankungen vorbeugen. Eine gesunde Lebensweise und starke Abwehrkräfte unterstützen den Körper im Kampf gegen die Erreger.

Hinweis:
warzen.com

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