Die Heilungsmethoden für Warzen im Überblick

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Die große Vielfalt der Warzenarten macht es nicht leicht, die richtige Therapie zu finden. Einige Warzen sind hartnäckiger als andere. Sie unterscheiden sich durch ihre Erreger, ihr Aussehen und die Begleiterscheinungen voneinander. Es gibt Warzen, die einzeln auftreten, andere wiederum besetzen ein ganzes Hautareal. Einige Warzen sind weich und ohne Verhornungen. Andere werden groß und sehr hart und sind mit einer dicken Hornschicht überzogen. Ebenso vielfältig sind die Therapiemöglichkeiten zur Behandlung.

Ziel der Therapie

So zahlreich die unterschiedlichen Therapien auch vertreten sind, haben sie doch nur ein einziges gemeinsames Ziel. Sie alle dienen dem Zweck, die Warze vollständig verschwinden zu lassen und den Körper möglichst gegen zukünftigen Befall zu immunisieren. Im Idealfall hinterlässt die gewählte Therapie keine Narben und beseitigt die Warzen dauerhaft.

Verschiedene Therapien – die Qual der Wahl

Bestimmte Therapieformen sprechen bei einem Patienten mehr, beim anderen jedoch weniger an. Diese Tatsache macht es umso schwerer, die ideale Therapie zu wählen. Manchmal reicht es aus, mit simplen Hausmitteln zu behandeln, während andere Warzen hartnäckiger sind und nur durch einen chirurgischen Eingriff verschwinden. Wir unterscheiden zwischen

Bei der Wahl der Therapiemethode ist die Warzenart unbedingt zu berücksichtigen. Eine Selbstbehandlung sollte nur an unempfindlichen Stellen erfolgen.

Unterschiedliche Therapiearten – unterschiedlicher Heilungsverlauf

Einige Therapien strapazieren die Geduld der Betroffenen sehr stark. Sie dauern mehrere Wochen bis hin zu mehreren Monaten. Andere Therapien bringen schnelle Ergebnisse, sind aber von schmerzhaften Begleiterscheinungen geprägt. Grundsätzlich gilt: Der Besuch beim Hautarzt ist die beste Möglichkeit, die optimale Therapie gegen die Warzen zu finden.

Akupunktur gegen Warzen

Die chinesische Medizin gilt als sehr komplex und verfügt über verschiedene alternative Heilmethoden, die auch hierzulande immer mehr Befürworter finden. Dazu zählt auch die Akupunktur, die den Energiefluss im menschlichen Körper durch gezielte Stimulation mit Nadeln beeinflussen kann. Mit Hilfe von Akupunktur werden in der Behandlung von Warzen sehr gute Erfolge erzielt. Es lohnt sich auf jeden Fall, diese alternative Heilmethode auszuprobieren, bevor ein chirurgischer Eingriff vorgenommen wird.

Was Akupunktur bewirken kann

Warzen sind eine lästige Angelegenheit. Häufig ist deren Behandlung eine langwierige und zum Teil schmerzhafte Prozedur, die nicht immer von Erfolg gekrönt ist. Die vielen verschiedenen Warzenarten machen die Wahl der passenden Therapieform umso schwieriger. In den meisten Fällen liegt eine Infektion mit dem humanen Papillom-Virus vor, das vor allem bei geschwächtem Immunsystem angreift. Viele Warzenarten sind selbstheilend.

Grundlage dafür ist aber ein starkes Immunsystem, das den Kampf gegen den Virus aufnimmt. Mit Hilfe von Akupunktur wird das menschliche Immunsystem gezielt gestärkt, sodass die Erreger der Warzen schnell und effektiv bekämpft werden können. Die folgende Selbstheilung ist schmerzfrei und ohne Nebenwirkungen – zwei große Pluspunkte, die dafür sprechen, diese alternative Heilmethode auszuprobieren.

So funktioniert die Akupunktur bei der Behandlung von Warzen

In den meisten Fällen sollten mehrere Akupunktursitzungen eingeplant werden. Dabei werden kleine Einmalnadeln nach kurzer Hautmassage zur Auflockerung und Entspannung an den bekannten Akupunkturpunkten in die Haut gesteckt. Ist der Patient entspannt, ist der Einstich kaum zu spüren. Diese Nadeln verbleiben anschließend zwischen 20 und 45 Minuten in der Haut. Während dieser Zeit wird der Energiefluss im Körper stimuliert und beeinflusst, was eine Stärkung des gesamten Immunsystems zur Folge hat. Nachdem die Nadeln wieder entfernt wurden, ruht der Patient noch eine Weile aus. Es ist durchaus möglich, dass mehrere Sitzungen zur vollständigen Behandlung der Warzen notwendig sind. Diese Behandlungsmethode ist kostenpflichtig und wird von den Krankenkassen in den meisten Fällen nicht getragen.

Virenhemmung – humanen Papillom-Virus gezielt aufhalten

Mittel zur Virenhemmung werden immer dann eingesetzt, wenn ein Körper für bestimmte Krankheiten besonders anfällig ist und das Immunsystem es nicht aus eigener Kraft schafft, eine erneute Infektion zu verhindern. Die Methode der Virenhemmung ist vor allem durch Einsatz beim Kampf gegen Herpes, chronische Leberentzündung und Grippe bekannt. Wie bei den genannten Krankheitsbildern werden Medikamente zur Virenhemmung auch beim Kampf gegen Warzen eingesetzt.

Erfolgsaussichten im Kampf gegen Warzen

Der aktive Kampf gegen Warzen ist mit Hilfe virenhemmender Medikamente schwer möglich. Denn es gibt derzeit nur sehr wenige Mittel auf dem Markt, die sich gezielt um den humanen Papillom-Virus kümmern. Imiquimod bekämpft Genitalwarzen, unterstützt aber die Heilung anderer Warzenarten nicht.
Virenhemmung wird nur selten zur Bekämpfung von Warzen genutzt und kommt eher auf anderen Gebieten zum Einsatz.

So funktioniert das Prinzip Virenhemmung im Kampf gegen Warzen

Viren siedeln sich an Plätzen an, die ihre ganz individuellen Vorlieben erfüllen. Das sind vor allem feuchte, warme Gebiete, an denen sie oft unbemerkt bis zu mehreren Monaten überleben können. Dabei sind sie stets auf der Suche nach einer geeigneten Wirtszelle, in die sie eindringen können, um sich zu vervielfältigen und den Körper zu infizieren. Virenhemmende Medikamente versuchen dieses zu verhindern, indem sie die Voraussetzungen manipulieren, die Viren benötigen, um in die Wirtszelle einzudringen. Sind die Viren bereits eingedrungen, werden die viralen Erbinformationen freigesetzt, die sie für ihre Vermehrung brauchen. Diese Freisetzung kann mit Hilfe der Virenhemmer blockiert werden, sodass die Viren keine Chance haben, sich weiter zu vermehren. Es gibt noch zahlreiche weitere Angriffspunkte, die durch die virenhemmenden Mittel abgedeckt werden. Zur Warzenbekämpfung werden diese Methoden aber kaum eingesetzt.

Laserbehandlung – Methode zur dauerhaften Entfernung von Warzen

Unter den zahlreichen verschiedenen Methoden zur Bekämpfung von Warzen ist die Lasertherapie eine der effektivsten. Dabei handelt es sich um einen kleinen chirurgischen Eingriff, der sogar meist ohne örtliche Betäubung durchgeführt wird. Befinden sich die Warzen aber an ungünstiger Stelle, kann die Prozedur durchaus auch sehr schmerzhaft sein, sodass eine Betäubung notwendig wird.

Ablauf der Laserbehandlung bei Warzen

Die Laserbehandlung wird in den meisten Fällen erst verordnet, wenn andere Warzenmittel nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben. Oberstes Ziel der Behandlung ist die vollständige Zerstörung der Warze bis hin zur Wurzel, um so eine Neuinfektion zu verhindern.

Bei dieser Art der Warzentherapie kommt ein starker Laserstrahl zum Einsatz. Dieser wird auf die Warze gerichtet und zerstört sie innerhalb weniger Augenblicke. Bei der Behandlung mit dem Farblaserstrahl ist die Erfolgsquote beachtlich. Ganze 80 Prozent der Behandlungen verlaufen bereits beim ersten Mal erfolgreich. In einigen Fällen ist es möglich, dass eine zweite Laserbehandlung notwendig wird. Schmerzhaft ist diese Art der Warzenbehandlung nur, wenn sie an Fußsohlen oder Handflächen vorgenommen wird. Dann ist eine örtliche Betäubung zu empfehlen.

Diese Warzenarten lassen sich per Laser sehr gut entfernen

Die Laserbehandlung eignet sich besonders gut zur Entfernung von schmerzhaften Fußwarzen (Dornwarzen), die durch herkömmliche Therapien nur sehr schwer zu bekämpfen sind. Während die Lasertherapie sie im Handumdrehen beseitigt, sind andere Behandlungsvarianten oft sehr langwierig. Auch zur Bekämpfung von Feigwarzen kann die Laserbehandlung eingesetzt werden. Egal welche Warzenart mittels Lasertherapie behandelt wird, sollte von einem etwas längeren Heilungsprozess ausgegangen werden. Die Effektivität ist aber sehr hoch.

Vereisen der Warze mit einer Kältebehandlung

Die große Anzahl unterschiedlicher Warzenarten erfordert eine ebenso große Vielfalt der Therapieformen. Die Kältetherapie, auch Kyrotherapie genannt, wird meist vom Arzt durchgeführt. Inzwischen sind entsprechende Mittel aber auch in der Apotheke erhältlich, sodass die Selbstbehandlung auch möglich ist. Diese sollte aber nur an unempfindlichen Stellen durchgeführt werden. In der Nähe von Augen, Mund, Nase und Schleimhäuten wäre der Einsatz entsprechender Vereisungsmittel zu gefährlich und könnte schwerwiegende Schäden verursachen.

Vereisen der Warze zuhause

In der Apotheke sind Vereisungsmittel auch für den Gebrauch zu Hause erhältlich. Die Selbstbehandlung sollte unter größter Vorsicht erfolgen, da bei unsachgemäßer Anwendung gesundes Gewebe geschädigt werden kann.

So funktioniert die Kältetherapie

Erst wenn andere Warzenmittel versagt haben, wählen Ärzte die Kyrotherapie, um Warzen endgültig zu beseitigen. Der große Vorteil dieser Therapieform liegt darin, die Warze samt humanem Papillom-Virus zu bekämpfen. Das bedeutet, dass die Gefahr einer schnellen Neuinfektion weitgehend ausgeschlossen werden kann.

Der Eingriff selbst ist schnell erledigt. Dazu werden die umliegenden Hautpartien gereinigt. Anschließend wird das Kältemittel auf die Warze aufgetragen. Dabei handelt es sich meist um flüssigen Stickstoff, der zum Vereisen eingesetzt wird. Die Wirkung ist sofort spürbar. Der Patient fühlt einen leicht stechenden Schmerz, der aber wirklich gut erträglich ist. Nur in ganz seltenen Fällen ist eine örtliche Betäubung notwendig. Dann dauert es nur wenige Minuten bis die Warze ihre Farbe verändert. Die Zellen sterben ab und die Warze wird ganz weiß. Danach bildet sich eine Blase, die innerhalb der kommenden Tage zurückgeht. Neue Hautzellen werden gebildet.

Sollte die Warze nach einmaliger Behandlung noch nicht vollständig verschwunden sein, kann die Kältetherapie nach 2 bis 3 Wochen wiederholt werden.

Einsatz der Kyrotherapie

Nicht alle Warzenarten können mit Hilfe von Kältetherapie effektiv behandelt werden. Sie eignet sich vor allem zur Bekämpfung von Fußwarzen, Dellwarzen und in einigen Fällen auch zur Behandlung von Feigwarzen.

Chirurgische Entfernung von Warzen

Warzen gibt es in unterschiedlichen Formen. Einige sind leicht zu entfernen, andere wiederum erweisen sich als äußerst hartnäckig. Erst, wenn alle herkömmlichen Methoden versagt haben, werden Warzen mittels chirurgischer Entfernung bekämpft. In der Regel reicht eine Warzenbehandlung mit pflanzlichen oder homeopatischen Mitteln aus.

Die kleine Operation dauert nur wenige Minuten und wird unter lokaler Betäubung durchgeführt. Allerdings raten Ärzte immer seltener dazu, weil durch diese Art der Behandlung nur die Warze entfernt, nicht aber die Ursache bekämpft wird.

Ablauf der Operation zur Entfernung von Warzen

Meist handelt es sich um Fußwarzen, die operativ entfernt werden. Vor dem kleinen Eingriff wird die betreffende Stelle lokal betäubt. Dadurch ist die chirurgische Entfernung schmerzfrei. Mit Hilfe eines skalpellartigen Löffels wird die Warze schließlich ausgeschabt und mit ihrer Wurzel entfernt. Anschließend wird die Wunde versorgt und der Patient nach Hause entlassen.

Nach der operativen Warzenentfernung

Nachdem die Warze chirurgisch entfernt wurde, muss die Wunde regelmäßig gepflegt werden. Nur wird einer Infektion vorgebeugt, sodass die Wunde ohne Probleme heilen kann. Wurde die Operation am Fuß vorgenommen, ist der Patient die nächsten zwei bis drei Wochen gezwungen, jegliche Bewegung einzuschränken oder bestenfalls zu unterlassen. Jegliches Herumlaufen würde für ein warmes und leicht feuchtes Klima im Schuh sorgen, was den Heilungsprozess sehr negativ beeinflussen könnte. Schlimmstenfalls tritt eine Infektion auf.

Nachteil des chirurgischen Eingriffs

Fakt ist, dass die chirurgische Entfernung die Warze zwar schnell verschwinden lässt, aber der Ursache nicht zu Leibe rückt. Das bedeutet für den Betroffenen häufig, dass die Warzen nach einer gewissen Zeit zurückkommen.

Es ist zu empfehlen, zusätzlich eine Therapie zur Stärkung des Immunsystems durchzuführen, um körpereigene Abwehrkräfte zu mobilisieren. Zur Stärkung des Immunsystems zur Warzenabwehr kann auch Akupunktur helfen.

Homöopatische Mittel gegen Warzen

Um das optimale homöopathische Mittel gegen die vorhandenen Warzen zu finden, werden diese in drei Gruppen eingeteilt. Es wird zwischen weichen und flachen Warzen ohne Verhornung, relativ weichen Warzen mit leichter Verhornung und festen, verhornten Warzen unterschieden.

Schüssler-Salze gegen Warzen

Schüssler-Salzen wird eine sehr gute Heilkraft gegen Warzen nachgesagt. Aus der Gruppe der Schüssler-Salze kommt zur Behandlung von Warzen das Kalium chloratum, die Nr. 4 der 12 Salze, zum Einsatz. Es wird als Tablette zur inneren Heilung verabreicht. Ergänzend dazu kann die betroffene Hautpartie mit einer Kalium chloratum Salbe eingestrichen werden.

Schuessler Salz Nr. 4, Kalium chloratum D6, 400 Tabletten, etwa 6,50 Euro

Schöllkraut und Kieselsäure gegen weiche, flache Warzen

Handelt es sich bei den Warzen um weiche, flache Hautveränderungen, kann die Behandlung mit Schöllkraut oder Kieselsäure gute Ergebnisse herbeiführen. Das Schöllkraut wird zur inneren Behandlung in Form von Tropfen verabreicht. Ergänzend dazu werden die betroffenen Hautareale mit Schöllkrautsalbe eingerieben. Die Kieselsäure hilft gegen denselben Warzentyp. Sie wird meist in Tablettenform zur inneren Heilung verabreicht.

Schöllkraut Tropfen, biologisch, 60ml, etwa 33 Euro
Argital Warzenkrautcreme mit Schöllkraut, 25ml, etwa 16 Euro

Thuja und Salpetersäure gegen weiche Warzen mit leichter Verhornung

Ein pflanzliches Mittel aus der Homöopathie, das beachtliche Erfolge im Kampf gegen Warzen erzielt, ist der Abendländische Lebensbaum (Thuja). Es wird in Tropfenform zur inneren Bekämpfung der Erreger verabreicht.

Salpetersäure ist in Tablettenform erhältlich und ist bei weichen, stechenden Warzen zu empfehlen. Zusätzlich darf eine pflanzliche Salbe beispielsweise aus Schöllkraut aufgetragen werden.

Feste Warzen mit dicker Hornschicht bestehen meist schon etwas länger. Diese hartnäckigen Wucherungen lassen sich mit gebranntem Kalk (Causticum) in Tablettenform bekämpfen. Bei dieser harten Warzenform erzielt auch die Behandlung mit Schwarzem Spießglanz (Antimonium crudum) gute Erfolge.

Causticum Hahnemanni D 12 Tabletten, 80 Stück, etwa 33 Euro

Pflanzliche Mittel gegen Warzen

Tatsächlich gibt es zahlreiche pflanzliche Mittel, die in der Lage sind, Warzen effektiv zu bekämpfen. Oft bieten die verschiedenen Hausmittel eine gute Alternative zu herkömmlichen Medikamenten. Trotz vieler erfolgreicher Behandlungsbeispiele ist zu beachten, dass nicht alle pflanzlichen Mittel für alle Warzenarten geeignet sind. Und was bei einem Patienten gut wirkt, kann bei einem anderen völlig wirkungslos sein. Hier heißt es ausprobieren und herausfinden, welches Pflanzenpräparat eine echte Alternative zur Schulmedizin bietet.

Teebaumöl – aggressiv und vielseitig einsetzbar

Viele Menschen schwören auf Teebaumöl zur Behandlung von Warzen. Es kann in der Tat beachtliche Erfolgsquoten vorweisen, bringt aber auch einen großen Nachteil mit sich. Die Geduld der Betroffenen wird auf eine harte Probe gestellt, denn die Behandlung mit Teebaumöl zieht sich oft über mehrere Monate hinweg. Teebaumöl wirkt antibakteriell und entzündungshemmend. Ein Beträufeln der Warze kann zur Heilung führen.

Teebaumöl, 100% naturreines ätherisches Öl, 50ml, etwa 7 Euro

Rizinusöl – lässt Warzen nach und nach verschwinden

Rizinusöl ist ein weiteres pflanzliches Mittel, das bei den Hausmitteln gegen Warzen ganz hoch im Kurs steht. Zur Behandlung wird die betroffene Stelle mehrfach am Tag mit dem Rizinusöl eingerieben. Dadurch kann die Warze kleiner werden und mit der Zeit vollständig verschwinden.

Rizinusöl, 100% reines kaltgepresstes Öl, 100ml , etwa 3 Euro

Schöllkrautsalbe – pflanzliche Wunderwaffe

Schöllkrautblätter sind als pflanzliche Heilmittel gegen Warzen sehr bekannt (Details dazu in unserem Projekt www.schoellkraut.info) und können beachtliche Behandlungserfolge vorweisen. Diese können direkt zerrieben werden, sodass der Saft anschließend auf die betroffene Hautpartie geträufelt wird. Der Vorgang sollte mehrfach am Tag wiederholt werden. Wer die Schöllkrautblätter nicht sammeln und entsprechend zubereiten möchte, findet in der Apotheke Salben, die aus den Blättern hergestellt und ebenso wirkungsvoll sind.

Schöllkraut Tropfen, biologisch, 60ml, etwa 33 Euro
Argital Warzenkrautcreme mit Schöllkraut, 25ml, etwa 16 Euro

Wolfsmilch und Ringelblumensalbe gegen weiche Warzen

Wolfsmilch hat sich als besonders effektiv bei der Behandlung von kleinen, weichen Warzen erwiesen. Dazu wird diese mehrmals täglich auf die entsprechende Stelle aufgetragen. Auch Ringelblumensalbe wirkt oft sehr erfolgreich bei der Bekämpfung von Warzen. Sie wird ebenfalls mehrfach aufgetragen. So unterschiedlich die pflanzlichen Mittel auch sind, haben sie eines gemeinsam: Die Behandlung kann sich über mehrere Wochen oder sogar Monate hinziehen. Aber Geduld zahlt sich in vielen Fällen aus.

Wolfsmilch Kraut Tinktur Euphorbia Hirta, 100ml, etwa 13 Euro

Hydrotherapie - Wasser gegen Warzen

Warzen sind lästige Plagegeister, die oftmals sehr hartnäckig sind und einfach nicht verschwinden wollen. Alternative Heilmethoden wirken unterschiedlich effektiv, sind aber immer einen Versuch wert. Jeder Körper reagiert anders auf die verschiedenen Anwendungen. Die Hydrotherapie nutzt die Wirkung des Wassers zur Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte und kann dadurch die Selbstheilung von Warzen positiv beeinflussen. In der Hydrotherapie wird Wasser mit unterschiedlich hohen Temperaturen eingesetzt, ähnlich den bekannten Kneipp-Anwendungen. Auf diese Weise tritt eine gewisse Abhärtung ein, die potenziellen Infektionen entgegenwirken kann.

Wie erfolgreich ist die Hydrotherapie bei der Bekämpfung von Warzen?

Ebenso wie die Behandlung mit anderen alternativen Heilmethoden wirkt die Hydrotherapie meist nur bedingt. Sie kann den Selbstheilungsprozess beeinflussen, indem ein intaktes Immunsystem geschaffen wird. Viel positive Energie des Betroffenen ist aber ebenfalls nötig, um die Hydrotherapie erfolgreich werden zu lassen. Glaube an die Heilkraft und die körpereigenen Energien sind eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg dieser Therapie. Besonders wichtig ist ein großes Maß an Geduld, weil diese Behandlungsmethode sehr langwierig ist.

Diese Maßnahmen zählen zur Hydrotherapie

Als hydrotherapeutische Maßnahmen gegen Warzen sind vor allem Wickel und Aufgüsse bekannt. Wie der Name schon sagt, spielt Wasser die Hauptrolle bei jeglicher Art von Anwendungen dieser alternativen Heilmethode. Das Wasser kommt in unterschiedlichen Aggregatzuständen und Temperaturen zum Einsatz, alles mit dem Ziel, die körpereigenen Abwehrkräfte möglichst effektiv zu stärken. Zu den hydrotherapeutischen Anwendungen zählen auch Kneipp-Kuren, Sauna, Dampfbad und jegliche Art von Wickeln und Bädern.

Insgesamt betrachtet ist die Hydrotherapie zur Behandlung von Warzen nur bedingt zu empfehlen. Betroffene können eher auf ein erfolgreiches Ergebnis hoffen, wenn die Therapie möglichst unmittelbar nach dem ersten Erkennen der Warzen begonnen wird. Je jünger die Warzen sind, desto eher lassen sich diese durch gezielte Maßnahmen zur Selbstheilung behandeln.

Kreide gegen Warzen – simples Mittel, aber effektiv

Schon seit vielen Jahren gilt Kreide als effektives Mittel zur Bekämpfung von Warzen. Dieses Hausmittel kann beachtliche Erfolge vorweisen und ist gleichzeitig kostengünstig und einfach in seiner Anwendung. Zur Behandlung von Warzen werden die typischen Eigenschaften der Kreide genutzt. Einfache Schulkreide ist dafür aber eher ungeeignet.

So wirkt die Kreide

Grundsätzlich gilt für jede Warzen-Behandlung: Je jünger die Warze, desto größer sind die Erfolgschancen auf eine vollständige Heilung. Die Verwendung von Kreide ist vor allem bei jüngeren, weichen Warzen zu empfehlen. Kreide wirkt austrocknend und entzieht der Warze dadurch die Feuchtigkeit. Diese trocknet schließlich vollständig aus und fällt dann ab. Dabei entstehen keinerlei Schmerzen oder andere unangenehme Begleiterscheinungen.

Die Behandlung mit Kreide

Wer sich für die Behandlung mit Kreide entscheidet, sollte etwas Geduld mitbringen. Durchschnittlich dauert es 6 bis 8 Wochen, bis erste Erfolge zu verzeichnen sind. Um dies zu erreichen, muss die Kreide mehrmals täglich auf das betroffene Hautareal aufgetragen werden. Damit die Kreide auf der Warze bleibt, sollte die Stelle mit einem Pflaster abgeklebt werden. Das Hausmittel Kreide bringt außer der schmerzfreien Heilung noch einen weiteren Vorteil mit. Es bleibt ohne jegliche Nebenwirkungen und gilt als recht erfolgreich. Kreide eignet sich sehr gut zur Warzenbehandlung bei Kindern.

Kreide ist nicht gleich Kreide

Für eine erfolgreiche Behandlung ist auch die Wahl der Kreide ausschlaggebend. Einfache Schultafelkreide erfüllt in diesem Fall ihren Zweck leider nicht. Schuld daran ist ihre Zusammensetzung, die kaum noch etwas mit echter, ursprünglicher Kreide zu tun hat. Sie besteht größtenteils aus Magnesiumoxid oder Gips. Für die Behandlung von Warzen eignet sich eine spezielle Warzen-Kreide, die naturrein ist.

Hornhautlösende Mittel gegen Warzen

Treten harte, verhornte Warzen auf, helfen sanfte Mittel meist nicht. Dann kommen hornhautlösende Medikamente zum Einsatz, die diese hartnäckigen Hautveränderungen Schicht für Schicht abtragen sollen. Diese Mittel sind als Keratolytica bekannt. Die Behandlung mit diesen aggressiven Medikamenten bekämpft zwar die vorhandene Warze, wirkt aber dem Erreger nicht entgegen. Das kann dazu führen, dass es innerhalb kürzester Zeit zu einer Neuinfektion kommt.

So funktioniert die Behandlung von Warzen mit hornhautlösenden Mitteln

Bei der Behandlung mit hornhautlösenden Mitteln ist äußerste Vorsicht geboten, denn diese sind sehr aggressiv und können empfindliche Hautregionen stark schädigen. Deshalb sollten sie nicht in der Nähe von Augen, Mund und Schleimhäuten verwendet werden. Sie eignen sich gut zur Behandlung von vulgären Warzen oder von Fußwarzen.

Dazu wird die Tinktur vorsichtig auf die obere Hornschicht aufgetragen. Es bildet sich ein fester Film, der mit der Zeit dafür sorgt, dass die Verhornung Schicht für Schicht abgetragen wird. Die Schichten werden aufgelöst und können dann langsam abgelöst werden. Oftmals fallen sie auch von selbst ab. Leider ist diese Prozedur eine sehr langwierige Angelegenheit. Hier ist Geduld gefragt, aber spätestens nach einigen Wochen sollten die Behandlungserfolge deutlich sichtbar sein.

Da die gängigen hornhautlösenden Präparate die Erreger der Warzen nicht bekämpfen, ist die Behandlung in den meisten Fällen mehrfach zu wiederholen.

Gesunde Haut schützen

Gesunde Hautpartien rund um die Warze sollten möglichst nicht mit der Lösung in Berührung kommen. Um dies zu verhindern, kann rundherum eine Fettsalbe zum Schutz aufgetragen werden. Auch ein speziell zugeschnittenes Pflaster kann das umliegende gesunde Hautgewebe schützen.

Alternative ausprobieren

Aggressive hornhautlösende Mittel müssen eigentlich nicht sein. Es gibt genug effektive homeopatische Mittel oder auch pflanzliche Mittel gegen Warzen gegen Warzen, die vorerst ausprobiert werden sollten bevor ein schwarfes Mittel aus der Apotheke besorgt wird.

Hinweis:
warzen.com

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