Neben Medikamenten gibt es unzählige Hausmittel gegen Warzen, die in einigen Fällen durchaus Wirkung zeigen. Meist sind sie für die äußerliche Anwendung vorgesehen.
- Ein Beispiel ist Zitronensaft. Mit ein bis zwei Tropfen wird die Warze sowohl morgens als auch abends direkt behandelt. Die Säure soll die Warze zum Verschwinden bringen.
- Eine Alternative ist eine Mischung aus Essig und Salz. Davon werden dreimal täglich ein bis zwei Tropfen auf die Warze aufgetragen. So entsteht ein saures Milieu, in dem Warzen nur schwer bestehen können. Nach mehrwöchiger Behandlung sollte sich ein Erfolg zeigen.
- Ziemlich gewöhnungsbedürftig hingegen ist die Behandlung mit morgendlichem Eigenurin. Manche Menschen schwören allerdings darauf.
- Weiterhin ist es möglich, die Warze vor dem Schlafengehen mit trockener Schulkreide einzustreichen und mit einem Pflaster zu überkleben. Die Kreide hat eine austrocknende Wirkung. Der Behandlungszeitraum beträgt etwa drei bis vier Wochen.
- Viele Mediziner sind der Ansicht, dass der sogenannte Placeboeffekt bei der Warzenbehandlung eine wesentliche Rolle spielt. Es mangelt zwar an kontrollierten klinischen Studien, doch eine Heilung allein durch den Glauben an das jeweils angewendete Mittel ist nicht ausgeschlossen. Dieses Phänomen gibt es ebenso bei anderen Krankheitsbildern und Behandlungsformen. Auch der Erfolg von Suggestivtherapien, zum Beispiel das“ Besprechen“ und „Weghexen“ von Warzen, beruht vermutlich auf einem Placeboeffekt.
