Der Wirkstoff Salicylsäure besitzt einen so genannten Schäleffekt, dies bedeutet, dass sich die Hornhaut durch die Säure auflöst und so die oberflächlichen Hautschichten leichter entfernt werden können. Sie ist sowohl als Salbe, als Tinkturen oder als Pflaster in Apotheken erhältlich und kommt in Konzentrationen von 10-40 Prozent zur Anwendung.
Es sollte darauf geachtet werden, dass die gesunde Haut um die Warze herum vor der Anwendung mit einer Fettcreme wie Vaseline oder einer Zinkpaste geschützt wird. Ansonsten würde die Haut ebenso mit aufgeweicht werden. Vor dem Abtragen der obersten Hautschicht ist ein Bad zu empfehlen, dies erleichtert den Vorgang erheblich. Ebenso sollte man möglichst Handschuhe tragen, damit eine eventuelle Kontamination mit den Warzenviren nicht zustande kommt. Als Hilfsmittel können Sie einen Bimsstein gut benutzen. Seien sie dagegen vorsichtig mit einer Pfeile oder einen Hornhauthobel. Diese sind wegen der Verletzungsgefahr nicht zu empfehlen.
Es ist zu beachten, dass Patienten, die an einer Nierenfunktionsstörung leiden, die Zubereitungen mit Salicylsäure nur mit ärztlicher Absprache verwenden dürfen.
