Zunächst betrachtet der Arzt die Warze und ihre Umgebung. Dabei bewertet er besonders die Form, die Struktur, die Lokalisation etc. Danach legt er die Behandlungsmethode fest, die den besten Erfolg verspricht. Es stehen verschiedene Therapiemöglichkeiten zur Auswahl:
Kältebehandlung und Laserbehandlung
Die Kältebehandlung (Vereisung) wurde früher sehr häufig angewendet. Heute kommt die Methode seltener zum Einsatz. Stattdessen führen Hautärzte lieber eine Laserbehandlung durch.
Die Kältebehandlung durch ein Vereisungsmittel mit einem gerin-geren Gehalt an flüssigem Stickstoff ist aus der Werbung bekannt. Sie eignet sich gut für die häusliche Therapie. Diese Behandlung erfordert keine lokale Betäubung, ist aber dennoch un-angenehm und etwas schmerzhaft. Die Vereisung führt zur Zerstörung der molekularen Bindegewebsstruktur der Warze. Etwa nach einer Stunde der Anwendung entsteht eine Blase, die abgetragen wird oder von alleine verschwindet. Die Schmerzen können danach noch ein wenig anhalten.
Bei der Lasertherapie ist normalerweise ebenfalls keine örtliche Betäubung notwendig. Der Schmerz ist zumeist nur von kurzer Dauer. Bei der Behandlung von Warzen an normaler Haut mit einem Farbstofflaser ist die Warze in 80 % der Fälle nach einer einzigen Sitzung ver-schwunden. Im Bereich der Handflächen und Fußsohlen ist die Behandlung etwas unangenehmer. Hier empfiehlt sich in manchen Fällen eine örtliche Betäubung. An diesen Stellen sind zudem oft-mals mehrere Anwendungen nötig.
