Die Feigwarze (Condylomata acuminata), auch Genital- oder Feuchtwarze genannt, ist die gefährlichste aller Warzen. Sie kommt ausschließlich im Genitalbereich und am After vor und zählt neben den Chlamydien zu den häufigsten sexuell übertragenen Krankheiten. Eine weitere mögliche Ursache von Feigwarzen ist eine Übertragung von der Mutter auf das Kind bei der Geburt. In der Regel jedoch werden Genitalwarzen beim ungeschützten Geschlechtsverkehr sowie beim Oralverkehr übertragen. Die ungefähr 40 verschiedenen Papillomviren werden in einen Hochrisikobereich und in einen Niedrigrisikobereich unterteilt. Bei Viren aus dem Hochrisikobereich ist, wie es der Name schon nahe legt, das Erkrankungsrisiko für Gebärmutterhals- oder Peniskrebs stark erhöht. Handelt es sich um Erreger des Niedrigrisikobereichs, besteht kein Grund zur Beunruhigung.
Die Feigwarzen sind gefurchte Hautwucherungen, die in Gruppen auftreten können und wenige Millimeter groß werden. Bei einem geschwächten Immunsystem werden sie jedoch unter Umständen jedoch auch größer und ähneln dann Brokkoliröschen. Symptome wie Brennen, Jucken oder Schmerzen können in Einzelfällen auftreten. Da Feigwarzen manchmal auch in die Tiefe wachsen, können sie benachbartes Gewebe zerstören.
Wichtig: Bitte versuchen Sie nicht, Feigwarzen selbst zu therapieren, sondern begeben Sie sich sofort in ärztliche Behandlung!
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