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Feigwarzen
Die Feigwarze ( Condylomata acuminata ), auch Genitalwarze oder Feuchtwarze genannt, ist die gefährlichste unter den Warzentypen. Sie kommen ausschließlich im Genitalbereich und am After vor und sind neben den Chlamydien die häufigste sexuell übertragbare Krankheit. Neben der Wahrscheinlichkeit, dass eine Mutter die Feigwarzen bei der Geburt auf das Kind überträgt, werden sie beim ungeschützten Geschlechtsverkehr und Oralverkehr übertragen. Die ungefähr 40 verschiedenen Papillomviren werden in einen Hochrisikobereich und in einen Niedrigrisikobereich unterteilt. Bei Viren aus dem Hochrisikobereich ist, wie der Name schon sagt, das Risiko an Gebärmutterhals- oder Peniskrebs zu erkranken stark erhöht. Handelt es sich um Erreger des Niedrigrisikobereichs braucht man nichts zu befürchten. Die Feigwarzen sind gefurchte Hautwucherungen, können in Gruppierungen auftreten und sind wenige Millimeter groß. Sie können jedoch bei geschwächtem Immunsystem größer werden und sehen dann von ihrer Struktur aus wie Broccolirösschen. Symptome, wie ein Brennen, Jucken oder Schmerzen können auftreten, müssen aber nicht. Da sie ebenfalls in die Tiefe wachsen, können sie benachbartes Gewebe zerstören.
Wichtig: Bitte versuchen Sie Feigwarzen nicht selbst zu behandeln und suchen sie umgehend einen Arzt auf!!!
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Letzte Änderung des Artikels: 2010-07-28 15:48
Autor: admin
Revision: 1.23
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