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Warzen

Warzen – fast jeden trifft es, manche sogar häufig im Leben

Warzen sind niemals schön. Immer sind sie lästig, oft schmerzhaft und manchmal auch alles andere als harmlos. An den unterschiedlichsten Körperstellen und in vielfältigen Spielarten tauchen die ungeliebten Hautwucherungen auf. Rund oder oval können sie sein, kugelig oder flach, mit glatter oder zerklüfteter Oberfläche. Manche Warzen entwickeln die Größe von Bohnen, andere bleiben winzig wie Stecknadelköpfe. Praktisch jede Region des Körpers kann von Warzen befallen werden. Meist liegt eine Infektion mit humanen Papilloma-Viren (HPV) zugrunde: Für die Übertragung genügt es schon, wenn ein Mensch einem anderen die Hand gibt. Auch im Schwimmbad oder in der Sauna kann man sich schnell Papilloma-Viren einfangen, wenn man unvorsichtig ohne Badeschlappen herumläuft. Die meisten Warzen sind ungefährlich – aber nicht alle. Auch Hautkrebs wird zuweilen von warzenähnliche Wucherungen begleitet. Und Feigwarzen, die sich im Genitalbereich bilden, können Unterleibskrebs verursachen. Deshalb ist bei jeder plötzlichen Hautveränderung ein Arzt aufzusuchen, damit er die Ursache abklärt. Um Warzen loszuwerden, gibt es heute zahlreiche Heilungs- und Therapiemöglichkeiten. Sie reichen von der Kältebehandlung über Akupunktur bis hin zur operativen Entfernung. Die gute Nachricht: Die Heilungschancen bei Warzen sind sehr positiv.

Warzenarten

Es gibt viele Warzenarten, die häufigste ist die Stachelwarze. Sie bildet sich überwiegend an den Fingern und im Gesicht. Typisch ist ihre Form – sie erinnert an einen winzigen Blumenkohl. Nicht nur lästig, sondern entschieden schmerzhaft können Dornwarzen werden, da sie sich bevorzugt unter den Fußsohlen bilden. Bei jedem Schritt durchzuckt ein heftiger Schmerz den Körper. Hingegen lässt es sich mit Alterswarzen leben: Wie ihr Namen schon sagt, sind sie meist eine Begleiterscheinung des Alterns. Durchschnittlich ab dem 50. Lebensjahr formen sie sich im Gesicht, an der Brust und am Rücken. Mit ihrer braun-grauen bis schwarzen Färbung sehen sie oft Linsen ähnlich. Wer zu Alterswarzen neigt, sollte es mit der Sonne nicht übertreiben, da sie durch UV-Strahlen begünstigt werden. Keineswegs zu spaßen ist mit Feigwarzen, die die empfindlichen Schleimhäute im Genital- und Analbereich befallen und hochansteckend sind.

Heilung

Bei manchen Warzen reicht einfach ein bisschen Geduld, dann verschwinden sie von selbst wieder. Generell empfiehlt es sich aber trotzdem, alle Viruswarzen (Alterswarzen zählen nicht dazu) zu behandeln, schon weil sie ansteckend sind. Milch- oder salzsäurehaltige Tinkturen oder Pflaster weichen die verhornte Haut auf. Ein Vereisen mit flüssigem Stickstoff tötet hingegen das Gewebe – die Warze fällt einfach ab. Sanfte Heilmethoden wie Akupunktur oder Homöopathie eignen sich ebenfalls für die Beseitigung von Warzen. Meist erfordert es aber etwas Geduld, bis das Mittel “anschlägt” oder die Akupunktursitzungen (meist mehrere) Erfolg zeitigen. Manchmal hilft aber gar nichts mehr – oder es treten regelrechte Massenansammlungen von Warzen mit starken Wucherungen auf. Dann operiert der Arzt die Plagegeister weg oder entfernt sie per Laserbehandlung. Der große Vorteil: Sie bleiben dann auch weg.

Krankheitsverlauf

Warzen können das Wohlbefinden massiv beeinträchtigen, nicht nur, weil sie drücken, jucken oder schmerzen. Auch das Selbstbewusststein leidet, wenn Hautwucherungen die Hände oder das Gesicht “entstellen”. Warzen bilden sich manchmal völlig unbemerkt. Betroffene bemerken vielleicht einen winzigen “Knubbel”, der irgendwann größer wird. Ein starkes Jucken begleitet Feigwarzen, ein dumpfer Druckschmerz Dornwarzen an den Füßen. Bei eindeutiger Sichtdiagnose führt der kurze Weg in die Apotheke, um Warzentinktur oder -pflaster zu besorgen. Feigwarzen erfordern hingegen zwingend eine ärztliche Behandlung.

Vorbeugung

Um Warzen wirkungsvoll vorzubeugen, ist vor allem ein starkes Immunsystem wichtig. Denn bei einer geschwächten Abwehr haben alle Krankheitserreger leichtes Spiel, so auch die Papilloma-Viren, die Warzen auslösen. Ältere Menschen, Kinder und Menschen mit Neurodermitis sind ebenfalls anfälliger für Warzen. Um das Ansteckungsrisiko zu vermindern, ist alles gut, was das Immunsystem auf Trab bringt: vitaminreiche Ernährung, Bewegung an der frischen Luft, ausreichend Schlaf. Beim Sport, im Schwimmbad und in der Sauna immer Badeschlappen tragen; und beim Geschlechtsverkehr Kondome verwenden, um eine Ansteckung mit Feigwarzen zu vermeiden.

FAQs

Warzen sind sehr verbreitet, daher kehren viele Fragen und Antworten immer wieder. Wie erkenne ich eine Warze genau, was kann ich selbstständig dagegen machen? Helfen Warzenpflaster – und wenn: wie schnell? Gibt es Warzen, die dauerhaft bleiben? Ängstliche Menschen sorgen sich: Darf ich jetzt überhaupt nicht mehr ins Schwimmbad oder in die Sauna gehen, weil mir überall Warzenviren auflauern? Der Informationsbedarf über Warzen reicht bis in den Aberglauben: Lassen sich Warzen tatsächlich “besprechen” und verschwinden dann durch pure Überzeugungskraft? All dies und mehr in den FAQs.